Steinadler - Foto:www.nordhessen-rundschau.de
Getöteter Greifvogel - Foto: www.nabu-bonn,de
// Deutschland

Initiative zum Stopp der Greifvogelverfolgung

Das Projekt EDGAR – Erfassungs- und Dokumentationsstelle Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität – engagiert sich gegen illegalen Vogelmord.

Vielen sind Greifvögel wie Habichte, Bussarde oder Rotmilane ein Dorn im Auge. Insbesondere Jäger und Geflügelhalter empfinden die „Krummschnäbel“ als lästige Konkurrenz. Nicht selten wird sogar illegal zu Gift, Fallen oder Schusswaffen gegriffen, um die Beutegreifer zu beseitigen. Und das obwohl alle Greifvogelarten unter Schutz stehen und seit den 70er-Jahren nicht mehr gejagt werden dürfen. 

Dagegen will die Initiative EDGAR vorgehen und dokumentiert Fälle illegaler Greifvogelverfolgung, erstattet Strafanzeigen und bietet informative Vorträge zum Thema an. Auf ihrer Internetseite wird das Projekt ausführlich vorgestellt. Dort gibt es eine Übersicht über die gängigen Methoden illegaler Greifvogelverfolgung und wie man sie erkennt. Außerdem erhalten Geflügelhalter und Taubenzüchter wichtige Tipps, wie sie ihre Tiere vor Greifvögeln schützen können. Wer Greifvogelverfolgung melden möchte, kann dies mit einem speziellen Meldeformular auf der Website ganz einfach tun.

Weitere Infos: www.greifvogelverfolgung.de 

Rotmilan im Flug - Foto: www.widescreen-wallpapers.de
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