Faire Mode von Jyoti - Fair Works - Foto: www.jyoti-fairworks.org
Jyoti - Fair Works: Faire Kleidung und Accessoires von indischen Frauen - Foto: www.jyoti-fairworks.org
// Berlin

Faire Mode und Frauenförderung in einem: Jyoti - Fair Works

Faire Bezahlung, ein angenehmes Arbeitsumfeld, Unabhängigkeit und Bildung –  das deutsch-indische Sozialprojekt Jyoti - Fair Works ermöglicht indischen Frauen ein selbstbestimmtes Leben.

Chittapur, Südindien – Die meisten der 30.000 Einwohner arbeiten als Tagelöhner auf dem Feld oder in Steinbrüchen. Zur Schule geht kaum jemand. Nur 45 % der dort lebenden Frauen können lesen und schreiben. Die meisten heiraten früh und sind ein Leben lang von ihren Männern abhängig.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, gründeten Jeanine Glöyer und Caroline Rabe 2010 das Frauenförderprojekt Jyoti – Fair Works, das indischen Frauen den Weg aus einem fremdbestimmten Leben in eine aussichtsreiche Zukunft ebnen soll.

Das Besondere: Das Projekt basiert nicht wie viele andere Hilfsprojekte auf Spenden. Die angestellten Frauen finanzieren sich selbst und kommen eigenständig für ihren Lebensunterhalt auf.

Im ersten Schritt erhalten die Frauen eine Ausbildung zur Näherin, ein faires Gehalt und eine Festanstellung. Die designten Kleidungsstücke und Accessoires aus recycelten und fair hergestellten Materialien werden dann europaweit verkauft. Aus den Erlösen werden Alphabetisierungs- und Fortbildungskurse – mit den Schwerpunkt Arbeits- und Frauenrecht -  sowie eine eigene Krankenversicherung finanziert.

Mithilfe der neu erlernten Fähigkeiten können die Frauen schließlich auch eine andere Anstellung finden oder sich sogar selbstständig machen. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf, der immer mehr Frauen erreicht.

 Mehr dazu unter: www.jyoti-fairworks.org

Jyoti - Fair Works: Faire Kleidung aus Indien - Foto: www.jyoti-fairworks.org
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