spezielle artenschutzrechtliche Prüfung zur Zauneidechse vor Baufeldfreimachung 

 

Um Verbotstatbestände bei der Baufeldfreimachung eines Baugrundstücks auszuschließen wurden Untersuchungen zum Vorkommen der Stern geschützten Zauneidechse (Lacerta agilis) durch geführt.

Hierzu wurden Streifen bituminöser Dachversiegelung (ca. 30cm x 30cm) in Gruppen auf dem gesamten Gelände ausgebracht. Die Tiere nutzen diese zum Aufwärmen.

Zur Erfassung von Zauneidechsen wurde das Untersuchungsgebiet in weiteren
systematischen Begehungen bei geeigneten Witterungsbedingungen sowie zu geeigneten Tageszeiten abgesucht. Mögliche Verstecke (Steine, Bretter,
Müll u.a.) und die ausgebrachten bituminösen streifen wurden hierbei auf Vorkommen von Zauneidechsen kontrolliert.

Die Ergebnisse sind in eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) eingeflossen.

§44 BNatschG (Bundesnaturschutzgesetz):
Es ist verboten wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten im Sinne des §44 BNatSchG zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Fortpflanzungs- und Ruhestätten zu entnehmen, beschädigen oder zu zerstören.

Zauneidechse (Lacerta agilis)
Ausgebrachte Streifen "Dachpappe"
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Teilbereich Untersuchungsgebiet
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